Deutsche Wärmekonferenz 2022: Wärmewende im Fokus

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An der Deutschen Wärmekonferenz nahmen rund 200 Vertreter aus Politik, Verbänden, Medien und Industrie teil, die aufgrund der großen Herausforderungen durch die noch immer nicht überwundene Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine noch einmal mehr an Bedeutung gewann. SHK-TV war vor Ort und hat mit einigen Branchenvertretern Interviews zum Thema Wärmewende geführt.

Fast jeder Zweite würde zur Wärmepumpe greifen

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Die Wärmepumpe erreicht bei Hausbesitzern einen neuen Höchststand: 49 Prozent würden sich bei einem spontanen Heizungstausch für eine Wärmepumpe entscheiden. Gleichzeitig könnte die schrittweise sinkende Heizungsförderung für zusätzlichen Zeitdruck sorgen. 45 Prozent der Befragten geben an, deshalb einen schnelleren Wechsel zumindest in Betracht zu ziehen. Grundlage ist der aktuelle Wärmepumpen-Monitor von Thermondo. Außerdem geht es um den Ausbau kommunaler Wärmenetze. Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg stellt Kommunen neue Musterverträge zur Verfügung.

Heizungsmarkt 2026 wächst – Wärmepumpen sorgen für deutliches Plus

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Der deutsche Heizungsmarkt zeigt im ersten Halbjahr 2026 wieder Wachstum: Insgesamt wurden 352.000 Wärmeerzeuger verkauft – 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wichtigster Wachstumstreiber bleibt die Wärmepumpe mit 194.500 Geräten und damit mehr als der Hälfte des Gesamtabsatzes. Gasbasierte Wärmeerzeuger kommen auf 134.000 Geräte, Biomasse auf 14.000 und Ölheizungen auf 9.500. Außerdem geht es in die Sanitärbranche: Der GROHE-Standort Lahr feiert sein 70-jähriges Jubiläum.