Die Bundesregierung hat das sogenannte Baugesetzbuch-Upgrade auf den Weg gebracht. Ziel ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, den Wohnungsbau zu stärken und Kommunen mehr Handlungsmöglichkeiten zu geben. Außerdem schauen wir auf die Kritik des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands am aktuellen Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetzes. Die Branche fordert weniger Bürokratie und eine technologieoffene Ausgestaltung der Wärmewende. Darüber hinaus sind die Fördermittel für das Programm „Energetische Stadtsanierung“ aktuell ausgeschöpft. Wir zeigen, welche Auswirkungen das für Städte, Gemeinden und die SHK-Branche haben könnte.
Wohnungsbau bekommt Vorrang
Einfacher bauen: Was ändert sich für SHK-Betriebe?
Einfacher und günstiger bauen – das soll der Gebäudetyp E ermöglichen. Doch was bedeutet das für SHK-Fachbetriebe, Fachplaner und die technische Gebäudeausrüstung? Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) begrüßt das Ziel, Baukosten zu senken, sieht aber Klärungsbedarf bei Haftung, technischen Standards und der rechtlichen Absicherung ausführender Betriebe. Außerdem blicken wir auf die GET Nord 2026 in Hamburg. Dort präsentiert die Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie 20 Start-ups mit neuen Lösungen für die SHK- und Gebäudetechnikbranche.
SHK-Handwerk: Auftragsbestand steigt deutlich
Die Stimmung im SHK-Handwerk verbessert sich. Das zeigt die aktuelle Herbstumfrage des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Der durchschnittliche Auftragsbestand ist innerhalb eines Jahres von 10,1 auf 15,1 Wochen gestiegen. Die Betriebe melden eine Auslastung von durchschnittlich 90,8 Prozent. Doch nicht alle Bereiche profitieren gleichermaßen. Außerdem blicken wir auf die beiden Branchenmessen Chillventa 2026 in Nürnberg und gedatec 2026 in Berlin zurück.